Autor / Biografie

Porträt von Alex Capus

© Ayse Yavas

Alex Capus wurde 1961 als Sohn eines Franzosen und einer Schweizerin in der Normandie geboren. Seine ersten fünf Lebensjahre verbrachte er in Paris, 1966 zog er mit seiner Mutter in die Schweiz, wo er in Olten die Schulen besuchte.

Er studierte Geschichte, Philosophie und Ethnologie in Basel, arbeitete während des Studiums bei diversen Tageszeitungen als Journalist und war danach vier Jahre lang Inlandredakteur bei der Schweizerischen Depeschenagentur in Bern.

1994 veröffentlichte Alex Capus seinen ersten Erzählband („Diese verfluchte Schwerkraft“), dem seitdem neun weitere Bücher mit Kurzgeschichten, Romanen und historischen Reportagen folgten. Capus verbindet sorgfältig recherchierte Fakten mit fiktiven Erzählebenen, in denen er die persönlichen Schicksale seiner Protagonisten einfühlsam und zugleich präzise beschreibt. Er hat damit ein für ihn typisches Genre geschaffen, das zwischen Dokumentation und Erzählung changiert. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt; für seine schriftstellerische Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Daneben hat Capus die Romane des amerikanischen Autors John Fante ins Deutsche übersetzt.

Heute lebt Alex Capus als freier Schriftsteller mit seiner Familie in Olten.

 

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